Bürgerverein „St. Johannes“ Pütz e.V.

Das Dorf Pütz

Schon im Jahre 1194 wird unser Dorf unter dem Namen Puthze im Güterverzeichnis des Kloster Füssenich bei Düren genannt.
Das Dorf ist viel älter als 815 Jahre. Mit der Jahreszahl 1194 wird lediglich jenes Datum hervorgehoben, bei dem Puthze erstmalig urkundlich erwähnt wird. Der Ort hat heute 297 Einwohner. Einige Bewohner betreiben heute wie damals Landwirtschaft. Die Beschaffenheit des Bodens ist mit 98 Punkten ausgezeichnet. In der Umgebung haben die anderen Einwohner Arbeit gefunden und fast alle verfügen über ein eigenes Haus.
Taxuslaube

Die Taxuslaube

Eine seltene Sehenswürdigkeit stellt eine Taxuslaube dar. Sie steht am Ende der Laubenstraße unter Naturschutz. Niemand kennt ihr genaues Alter. Das Naturwerk hat eine Gesamtfläche von ca. 30 m² und ist 4m hoch.
Der Heimatdichter Hermann Josef Meuser verfasste 1920 über die Laube folgendes Gedicht:
"Nach der Väter Überlieferung, nicht geschrieben steht’s in Lettern, trotzt sie jetzt schon vier Jahrhundert ungebeugt der Zeiten Wetter."
Kaiser Friedrich III hat als er noch Kronprinz war die Laube besichtigt, als in der Gegend 1884 ein Kaisermanöver war.

Die Kapelle

Am 16. Mai 1887 wurde zur Freude der Pützer Einwohner vom Pfarrer Theodor Hubert Schumacher aus der Pfarre St. Martinus Kirchherten die Grundsteinlegung und Segnung der Kapelle St. Johannes Nepomuk vorgenommen.
In einer Urkunde zur Grundsteinlegung wird berichtet: Die Geschwister Heinrich, Gertrud und Anna Katharina Schwier erbauten die Kapelle zur höchsten Ehre Gottes, zur Ehren der Gottesmutter Maria und des heiligen Johannes von Nepomuk in hochherziger Weise von den Ersparnissen, die sie im Verein mit ihrem am 22. Dezember 1885 verstorbenen Bruder Matthias durch langjährige harte und mühevolle Arbeit, durch redlichen Fleiß und weise Sparsamkeit erworben hatten.
Kapelle
Johannes Hoch über dem Eingangsportal steht nun seit hundert Jahren die Statue des heiligen Johannes. In dieser Zeit hat er viel Freude und Leid gesehen.
Das Ehrenmal wurde erbaut 1950. Im Sommer 2007 wurde das Ehrenmal durch den Bürgerverein renoviert. Die Einweihung durch Pfarrer Thomas Oster erfolgte am 14. Mai 2008. Ehrenmal
Ehrenmal

Vielen Dank an Jakob Peiffer